100 % Unabhängig vom Stromanbieter! Geht das überhaupt?

Vermutlich hat jeder in den letzten Monaten eine Strompreiserhöhung erhalten. Das ist ziemlich ärgerlich, wenn man weiß, dass der Strompreis an der Börse billiger geworden ist. Aber was soll man machen, man ist doch schließlich auf den Stromversorger angewiesen, oder?


Mit einer PV-Anlage versorgen Sie sich selbst mit Strom und gewinnen ein Stück Unabhängigkeit. Bei einem Preis von unter 10 Cent je kWh rechnet sich eine PV-Anlage schon nach wenigen Jahren. Jede kWh die nicht benötigt wird, kann ich zu einem Festpreis verkaufen. Dieser Festpreis wird über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geregelt und sinkt von Monat zu Monat.

 

Wer also einen Bau plant, sollte nicht zu lange zögern. Besser ist es aber, den selbst produzierten Strom nicht zu verkaufen, sondern im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Leider sind dem direkten Verbrauch Grenzen gesetzt, denn nachts wenn ich Licht benötige oder fernsehen will scheint die Sonne nicht. So belaufen sich meine Einsparungen zwischen 25% bis 35% meines Strombedarfes. Durch eine geschickte Steuerung und unsere Steuertechnik lassen sich weitere 10% einsparen. Wem diese noch nicht genug ist und wer sich eine größere Unabhängigkeit wünscht, der kommt um einen Eigenstromspeicher nicht herum. Mit dieser Technologie ist es möglich eine Eigenversorgung von 60% bis 80% zu erzielen und das zu einem vertretbaren Preis und gefördert durch die Kfw-Bank. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, dann vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin oder klicken hier.

 

 

 

 

 Es gibt auch Anlagen, die eine 100 %-ige  Versorgung garantieren. Dafür wird aber viel Platz und  ein „wenig“ mehr Geld benötigt. So wandelt die Fronius Energiezelle den nicht direkt benötigten Strom der PV-Anlage in Wasserstoff um und speichert diesen in Behälter. Bei Bedarf, wird der Wasserstoff  in der Brennstoffzelle zu Strom und an die Verbraucher geleitet. Dieses Verfahren ist TÜV zertifiziert und wird vor allem in Berghütten angewendet.

 

 

Wenn Sie die Möglichkeit erwägen, Strom selbst zu produzieren und zu speichern, dann empfehlen wir folgende Dinge zu beachten:  Ermitteln Sie Ihren Strombedarf, einmal am Tage und einmal in der Nacht. Am besten Sie schreiben sich zu festen Zeiten z.B. 7Uhr und 18Uhr Ihren Zählerstand auf. Auf dieser Grundlage ist es dann möglich Ihren PV- und Speicherbedarf zu ermitteln. Als nächstes prüfen Sie Ihre Dachfläche. Welche Ausrichtung hat diese (z.B. Süd, Süd-Ost oder West), gibt es Verschattungen, Bäume oder Gebäude in der Nähe, wie ist der Sonnenverlauf. Achten Sie auf Gauben, Dachfenster, Entlüftungen oder Antennen, die die Dachfläche unterbrechen oder Schatten bilden. Wenn Sie die nutzbare Fläche berechnet haben können sie schon grob die mögliche Anlagengröße berechnen. Als grober Richtwert gilt, je kWp ca. 6,5m2 bis 7m2 , so benötigen Sie für eine 5 kWp Anlage ca. 33m2 . Nun kommt der nächste Schritt, der Energiespeicher, Sie haben Ihren Nachstrombedarf ermittelt. Wenn Sie diesen Wert verdoppeln, haben Sie die empfohlene Speicherkapazität.  Nehmen wir an, dass Sie in Ihrem Haushalt jede Nacht ca. 2- 3kWh  verbrauchen, dann sollte der Speiche mindestens 4kWh an Kapazität besitzen. Hier ist wichtig, den Akku nur zwischen 40% bis 60% zu entladen, denn  ein Speicher der ständig voll entladen wird hat eine sehr kurze Lebensdauer. Natürlich kann es auch mal passieren, dass Sie den Akku bis an seine Grenzen belasten müssen, z.B. wenn Sie diesen als Notstromversorgung bauen ließen, aber das sollte die Ausnahme bleiben. In einigen Geräten ist eine intelligente Steuerung vorhanden, die  Ihnen viel Arbeit abnimmt. Wer darauf verzichtet, kann viel selbst bestimmen, trägt aber auch allein die Verantwortung.

 

 

 

Vielleicht besitzen Sie schon eine PV-Anlage und wollen diese durch einen Energiespeicher ergänzen. Das ist auch möglich. Wir informieren Sie gerne dazu. Einfach hier klicken und einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.